Die Auswahl, die Ernte und der Transport
Qualitätsmanagement beim Verarbeiten der Früchte
Die Verarbeitung beginnt bei uns mit dem gründlichen Waschen und dem sorgfältigen Reinigen der Früchte, denn wir verarbeiten ausschließlich sauberes Obst. Anschließend werden unerwünschten Fruchtbestandteilen, wie zum Beipsiel Blätter, Stiele, anhaftende Erdreste und Behaarung entfernt, das Obst wird entrebelt, entrappt oder entsteint, um danach fein zerkleinert, beziehungsweise passiert und eingemaischt zu werden.
Gärung der Maische
Durch die Einstellung der Maische durch eine eventuellle Säurekorrektur oder durch Zugabe von beispielsweise Hefenährsalzen wird mit Hilfe von Reinzuchthefen die Gärung eingeleitet. Die Gärung findet unter Luftausschluss im temperaturgesteuerten Edelstahltank zwischen 14 und 18 Grad Celsius statt und dauert je nach Frucht zwischen zwei und sechs Wochen. Das Ziel ist eine zügige aber schonende Vergärung um möglichst viele Frucht-Aromen zu erhalten.
Destillation
Um möglichst viele Aromen zu erhalten und Maischefehler zu vermeiden, wird die vergorene Maische rasch abgebrannt. Dabei werden beide Brennverfahren werden angewandt: das traditionelle Doppelbrennverfahren wie beispielsweise bei der Wildpflaume und der Wilden Marille und der diskontinuierliche Kolonnenbrennapparat. Die Kunst des Brennens liegt in der sauberen Abtrennung von Vor- und Nachlauf vom Mittellauf. Eine Kunst die seit über hundert Jahren von Generation an Generation weiter gegeben wird. Nach dem Motto die Erfahrung macht den Unterschied aus.
Lagerung
Die Lagerung und das Herabsetzen der Brände auf Trinkstärke des Destillats findet entweder im Glasballon – unter Lichtausschluss – oder im Edelstahltank statt. Die Lagerdauer ist von der Qualität des Jahrgangs, des Fruchttyps und des jeweiligen Stils abhängig. Einige Wochen vor der Flaschenabfüllung wird das Destillat schlussendlich mit dem Auendorfer Quellwasser auf seine entsprechende Trinkstärke reduziert.
